Scheinbar auswegslose Situationen
Ich dachte ich erzähl einfach noch etwas über bisherige Geschehnisse, damit ihr meine Situation besser nachvollziehen könnt.
Also... Schon im Kindesalter war ich nicht selbstbewusst, hab sehr auf andere geachtet und meine Eltern haben mir häufig erzählt, dass ich nicht erwünscht war und ein "Unfall". Damals hab ich mir dabei noch nichts gedacht, aber mit ungefähr 15 Jahren wurde mir bewusst was das bedeutet. Direkt hab ich mich ungeliebt und allein gefühlt und so begannen die Depressionen und Angststörungen, natürlich vor allem im sozialen Bereich was mich auch von meinen Freunden trennte. Doch mit 16 hab ich dann meinen mittlerweile Ex-Freund kennen gelernt. Schließlich hab ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin für 3 Monate in eine Klinik gegangen und es lief auch alles nach Plan. Es ging mir immer besser und ich ging gestärkt aus der Zeit raus. Zurück in der Schule hatten sich alle von mir entfernt und ich war ziemlich alleine, doch das war mir zeeimlich egal, ich hab gekämpft damit ich nicht wieder in die Depressionen komme. Das hat auch eine Zeit gut funktioniert, es ging mir gut und ich hab mich selbst akzeptieren können. Doch dann km eine schwierige Phase von meinem Ex und die hat mich wieder runter gezogen. Ich wollte ihm helfen und ihn unterstützen. Er ging für eine lange Zeit in eine Klinik, die sehr weit entfernt war, doch ich besuchte ihn so oft es ging. Doch während der Zeit wandte er sich von mir ab und begann mich schlecht zu behandeln. Ich wurde nur beachtet, wenn ich komplett gestylt war und kurze und enge Sachen getragen hab, ich wurde ignoriert und er begann mir von anderen Mädchen vorzuschwärmen. Ich war extrem unglücklich, doch ich wollte ihn nicht verlieren und hab für die Beziehung gekämpft. Schließlich hat er mich vor 2 Monaten für eine andere verlassen und da ich recht abhängig von ihm geworden bin, ist mein Selbstbewusstsein komplett kaputt gegangen. Ich wusste nicht was ich falsch gemacht hab und hab keinen Sinn mehr im Leben gesehen. Doch schließlich kamen ein paar Leute wieder zu mir und haben versucht mich wieder aufzubauen. Wir sind ausgegangen, sie haben mir stundenlang zugehört und mir versucht klar zu machen, dass er einfach ein Idiot war.
Jetzt hab ich selbst entschieden etwas zu ändern und mir mein Leben neu aufzubauen, was interessieren mich die anderen, es ist mein Leben und das sollte ich nutzen.
Es ist noch ein weiter Weg, doch ich gebe nicht auf bis ich glücklich bin.
Fuck it all :)
Ziele erreichen
Hey,
hab heute mal wieder festgestellt, dass es verdammt schwer ist sich an seine Pläne zu halten um seine Ziele zu erreichen.
Möchte mein Leben schließlich ändern, positiv denken und selbstbewusst werden, aber es ist schwer sich nicht einfach wie zuvor zu verstecken und keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sein Verhalten zu ändern ist schwer und anstrengend. Häufig fühlt man sich einsam und allein, weil einem niemand helfen kann diesen Weg zu gehen. Man muss sich selbst motivieren nicht aufzugeben und das durchzustehen. Kopf hoch, Gedanken aus und los!
Heutzutage ist es schwer nicht drüber nachzudenken was die anderen Menschen über einen denken, immer muss alles perfekt sein, man darf keine Schwäche zeigen.
Das Aussehen und das Gewicht zählen heute mehr als Anstand und Charakter. Was bringt es einem immer nett zu sein, zu jächeln und anderen zu helfen wenn man danach wieder vergessen wird und niemanden interessiert? Wo sind die Menschen die sich auch um andere kümmern und sie unterstützen? Wo sind die charakterstarken Menschen? Alle kümmern sich nur um ihr Äußeres. Was bringt es einem 90-60-90 zu haben wenn der Charakter nichtssagend ist?
Leider ist die Gesellschaft heute so. Aber ich versuch diese Einstellung zu ignorieren und anzufangen zu leben wie ich möchte.
Also, fuck it all und los geht's :)